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Die echte Kim Kardashian

Das Titelbild von Kim Kardashian vom Paper Magazine macht weltweit Schlagzeilen – und stößt sehr oft auf Ablehnung. Den künstlerischen Wert des Fotos möchte ich an dieser Stelle nicht bewerten – aber bei der heftigen Photoshop-Bearbeitung wollte ich doch mal kurz zeigen, wie das Bild “in echt” ausgesehen haben könnte. Einfach, weil es nervt, dass wir viel zu oft mit manipulierten Bildern konfrontiert werden.
Kim Kardeshian, wie sie wirklich aussehen könnte.

ello and ood bye

ello erlebt gerade einen (kleinen) Hype und wird teilweise als grandiose, endlich werbefreie Facebook-Alternative gefeiert. Selbstbewusst preist sich das Start-up als “simple” und “beautiful” an – und beides ist nicht mehr als Eigenlob/PR-Geschwätz. Denn bloss, weil ello vom Design sehr reduziert ist, heißt das noch lange nicht, dass es wunderschön ist. Zu triste ist die Farbgebung in schwarz und grau, zu unleserlich die vermeintlich coole Schreibmaschinenschrift und zu versteckt manche grundlegenden Funktionen.  So darf man beispielsweise nicht unter einer Sehschwäche leiden, um den Button zu entdecken, der einen Post veröffentlicht. Ebenso sie die “x”, die manche Seiten schließen, gut getarnt – statt nur dezent platziert. Und bei einer vollen Timeline wird das Layout schnell unübersichtlich.

Das Social network ello hat die Bühne mit breit geschwollener Brust betreten – und wird sie nach meiner Einschätzung auch bald wieder verlassen. Denn außer “SEOs, Consultants und Sascha Lobo”, wie Severin Tatarczyk es so schön beschreibt, tummelt sich kaum jemand bei ello. Und das trotz des Hypes, der gerade gefeiert wird. Selbst die Jugendlichen können sich nach der Anmeldung nur schwer dafür begeistern, neben Tumblr, Instagram und Facebook auch noch auf ello zu posten. Das Social Network kann so schnell zu Friedhof für Animated GIFs werden – die dort zur genüge zu finden sind. Und die findest man an anderer Stelle zur genüge – kein Grund, ello zu nutzen.

“Ich bin noch nicht ganz durchgestiegen” – wenn diese Erklärung eines Digital Natives repräsentativ ist (was ich nicht weiß, doch ich bin nicht über die Äußerung verwundert), haben die Designer etwas falsch gemacht. Design im Internet ist eben nicht nur eine Frage der Optik, sondern auch eine Frage der Bedienbarkeit. Oder cool formuliert, der User Experience (UX). Dass die Designer damit vermutlich nicht viel Erfahrung haben und ohnehin möglicherweise zur Selbstüberschätzung neigen, legt deren Website mit so überschaubaren wie aufgeblasenen Referenzen nahe.

ello zeigt eindrucksvoll, wie es nicht geht. Ein gutes Produkt braucht Substanz – und die fehlt ello. Leider. Denn nichts wünschen sich viele Menschen auf der Welt mehr, als eine richtig gute Alternative zu Facebook. Cool ist Facebook schon lange nicht mehr, eher ein notwendiges Übel, dass man mitnimmt, weil es keine gute Alternative gibt. In der Wertschätzung vieler Menschen dürfte es zwischen einem BigMac und einer professionellen Zahnreinigung rangieren.

Wer ello ausprobieren möchte, kann sich melden. Ich habe noch ein paar Einladungen zu vergeben.

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